Tutorials Archive - F-ZWO-ACHT - Fotografie
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Fit für’s Frühjahr

Deine Checkliste um reibungslos in die neue Foto-Saison zu starten.

Der Frühling steht vor der Tür, die Temperaturen steigen und die Bäume werden wieder grün. Nicht dass man als Landschaftsfotograf im Winter untätig ist, aber der Frühling ist doch schon angenehm zum Fotografieren. Für diejenigen, die im Winter nicht oder wenig fotografiert haben ist es nun Zeit die Kamera aus dem Winterlager zu holen. Damit es bei den ersten Ausflügen kein böses Erwachen gibt sollte man ein paar Dinge erledigen um sofort Einsatzbereit zu sein.

An erster Stelle steht der Akku. Ist er geladen, hat er noch genug Kapazität oder hat er über den Winter vielleicht sogar den Geist aufgegeben?

Dann die Speicherkarte. Sind dort vielleicht noch die Fotos von der Weihnachtsfeier drauf? Also die Bilder von der Karte ziehen und die Karte in der Kamera auch noch mal frisch formatieren. Dann könnte man eigentlich los.

Halt! Stimmt die Uhr in Deiner Kamera, oder steht die noch auf Winterzeit?

Aber für ein gepflegtes Äußeres sollte auch gesorgt werden. Also ruhig mal die Kamera (nach Anleitung) säubern/entstauben. Ebenso die Objektive.

Aber die inneren Werte sollten auch stimmen, also Spiegelkasten (bei Spiegelreflexkamera auspusten) und wenn man sich traut den Sensor reinigen oder besser reinigen lassen. Dann muss man sich nicht die ganze Saison über diese Sensorflecken ärgern.

Wenn man Zubehör nutzt sollte man auch dort die Akkus/Batterien überprüfen. Nicht, dass plötzlich der Fernauslöser seinen Dienst verweigert, wenn er dringend gebraucht wird.

Und dann heißt es: RAUS MIT DIR und FOTOGRAFIEREN, FOTOGRAFIEREN, FOTOGRAFIEREN.

Übung macht den Meister. Vielleicht hast Du einige Dinge über den Winter vergessen, oder hast im Winter etwas gelesen, was Du schon immer mal ausprobieren wolltest.
Oder wolltest Du ein bestimmtes Foto schon immer machen, hast es aber bisher nicht hinbekommen? Da hilft es natürlich auch mit anderen Fotobegeisterten auf Tour zu gehen und voneinander zu lernen. Zusammen neue Fotolocations zu erkunden macht mindestens doppelt so viel Spaß. Manchmal hilft es auch einen Workshop zu besuchen um seinen persönlichen Zielen ein großes Stück näher zu kommen oder auf ganz Neue Ideen zu kommen.

Die Wahl der Motive liegt dabei ganz bei Dir. Natur, Architektur, Tiere, Menschen. Ganz egal – Hauptsache Spaß dabei!
Und unterwegs bekommt man immer mehr Inspirationen und Ideen was man fotografieren kann. Und nicht nur das sonnige Wetter lädt zum Fotografieren ein. Traue Dich auch bei widrigen Verhältnissen vor die Tür. Ziehe im Regen los, um am Ende da z sein, wo Du z.B. einen tollen Regenbogen fotografieren kannst. Auf die Couch kannst Du später immer noch!

Brauchst Du Hilfe bei der Einstellung Deiner Kamera oder der Verwirklichung eines Motivs?
Mache einen Fotokurs bei mir der auf Deine Fragen eingeht.

  • Checkliste

    • Akkus aufladen
    • Speicherkarten leeren
    • Kamera-Uhrzeit überprüfen
    • Zubehör-Akkus laden
    • evtl. Firmware-Updates aufspielen
    • Objektive putzen
    • Sensor reinigen (lassen)
    • Filter putzen

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10 Tipps für bessere Urlaubsfotos

Was kann ich beachten, damit meine Urlaubsfotos besser werden?

Jeder macht gerne Urlaub an anderen Orten. Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer. Und natürlich möchte man den zu Hause gebliebenen seine Erlebnisse zeigen und mit Ihnen teilen. Damit dies auch gelingt, kann man mit ein paar einfachen Mitteln seine Urlaubsfotos verbessern oder vielleicht sogar einen WOW-Effekt auslösen, so dass einige sogar sagen werden „Da muss ich auch mal hin“. In diesem Artikel möchte ich auf häufige Fehler eingehen und dir Tipps geben, diese zu vermeiden.

Tipp 1 – Gerader Horizont

Viele Fotos die ich sehe, weisen einen schrägen Horizont auf. Das menschliche Auge nimmt dies im Normalfall sofort wahr und sagt, „hey da stimmt doch was nicht“. Und tatsächlich. In der Natur gibt es keinen schrägen Horizont. Schon gar nicht am Meer. Wasser ist immer waagerecht. Natürlich kommt bei einigen Fotos die Perspektive ins Spiel, aber im Normalfall ist der Horizont in der Waage.

Tipp 2 – Korrekter Fokus

Wichtig ist es, das Objekt der Begierde in den Fokus zu setzen. Die schönsten Fotos wirken nicht, wenn sie unscharf sind.

Tipp 3 – Die Drittel-Regel

Mittiger Horizont, zentrale Person, dies sind Dinge, die oft langweilig wirken. Platziere Elemente außerhalb der Mitte. Viele Kameras bieten die Möglichkeit ein Gitternetz oder andere Hilfslinien im Display oder im Sucher einzublenden. Nutze Sie um den Horizont aus der Mitte zu verschieben und trotzdem gerade zu bleiben. Fokussiere die zu fotografierende Person und bewege die Kamera dann zur Seite um die Person an den Rand zu stellen und trotzdem noch viel Landschaft zu zeigen.

Tipp 4 – Das Licht richtig nutzen

Die Sonne bringt uns Fotografen tagsüber das Licht. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Fotografierst Du eine Person in der prallen Sonne, gibt es oft unschöne Schatten im Gesicht, oder die Person kneift die Augen aufgrund der Helligkeit zu. Gehe für Fotos ruhig in den Schatten. Das Licht ist dort homogener und die Schatten weicher. Das gute Wetter kommt trotzdem auf den Fotos rüber! Ebenso gilt es immer mit der Sonne zu fotografieren. nicht gegen. Die Kamera schafft es einfach nicht den hellen Ball und den Rest sauber in eine Belichtung zu bekommen. Sollte es mal nicht anders gehen wenn Du z.B. eine Person gegen die Sonne fotografieren musst, benutze einen Blitz zum Aufhellen der Person. Dies funktioniert natürlich auch bei anderen Objekten. Aber falls möglich, drehe die Szene so gut es geht von der Sonne weg. Beim Sonnenuntergang im Meer darfst Du natürlich Richtung Sonne fotografieren :-)!

Tipp 5 – Ungewöhnliche Zeiten

Es gibt oft Fotos von gleichen Orten zur gleichen Zeit. Damit hebst Du Dich nicht ab. Besuche Orte zu ungewöhnlichen Zeiten um Fotos zu machen die noch keiner gesehen hat. Sonnenuntergang kann jeder, Sonnenaufgang wäre doch mal toll. Es macht zwar nicht immer Spaß zu solchen Zeiten aufzustehen doch meistens lohnt es sich.

Tipp 6 – Die richtige Distanz

Wer kennt sie nicht, diese harten Schatten hinter der Wand der fotografierten Person. Diese lassen sich ganz einfach vermeiden, indem man die Person weiter entfernt zum Hintergrund aufstellt.

Tipp 7 – Die Perspektive

Eine ungewöhnliche Perspektive erzeugt oft spannende Bilder. Jeder fotografiert den Sonnenuntergang aus Sichthöhe. Halte die Kamera mal ganz flach über den Boden und beherzige dazu noch die Drittel-Regel und Du bekommst Bilder, die 95% der Leute nicht machen!

Tipp 8 – Der Vordergrund

Wenn Du Tipp 7 – Die Perspektive, zusammen mit der Drittel Regel beherrscht, füge Deinem Bild noch ein Objekt im Vordergrund zu. Sei es beim Sonnenuntergang eine Muschel am Strand, oder in der Meeresbucht ein Stein im Wasser. Sei kreativ und erkunde die Umgebung. Oft hilft es schon mal einige Meter von rechts nach links zu gehen um einen anderen Blick auf die Dir gebotene Szene zu haben.

Tipp 9 – Personen

Kein Bild zeigt mehr Emotionen als Fotos von Personen. Wenn Du in fernen Ländern unterwegs bist, können Gesichter Geschichten erzählen. Aber bitte beachte die Persönlichkeitsrechte der Personen und Frage um Erlaubnis, um Sie fotografieren zu dürfen. Über diesen Weg findet man vielleicht auch Zugang zur Kultur oder ganz verborgenen Orten weil man ins Gespräch kommt.

Tipp 10 – Nachbearbeitung

Moderne Kameras verleiten dazu Unmengen an Fotos zu machen. Doch was macht man damit? Die meisten geraten wohl auf der Festplatte in Vergessenheit. Wie wäre es also mal mit den besten Fotos ein Fotobuch zu erstellen? Wenn das Buch schön werden soll, kommt man allerdings um die Bearbeitung der Bilder nicht herum. Dort lassen sich Aufnahmefehler, wie ein schiefer Horizont, ein falscher Weißabgleich oder auch der Bildauschnitt problemlos korrigeren. Noch besser ist es natürlich, wenn Du Deine Bilder auch im RAW-Format aufnimmst. Dann kannst Du das ganze Potential Deiner Kamera ausschöpfen und das Beste aus Deinen Bildern herausholen.

Benötigst Du Hilfe bei der Nachbearbeitung? Frage bei mir ein individuelles Training für Adobe Photoshop Lightroom und/oder Adobe Photoshop (Elements) an!

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360 Grad Panorama Facebook

Facebooks 360° Funktion – Panorama interaktiv

Wie erstelle ich ein (interaktives) Facebook 360° Panorama?

Facebook bietet schon länger 360° Videos an und seit einiger Zeit auch 360° Fotos. Aber was bedeutet das? Für mich bedeutet das, dass man endlich Panoramaaufnahmen vernünftig zeigen kann. Also suchte ich mir aus meinem Archiv eine schöne Panoramaaufnahme, lud diese auf Facebook hoch und es passierte … nichts! Aber warum…

…ich hatte schon einige solcher Aufnahmen gesehen und fragte mich nun, wie das sein konnte. Nach einigen Recherchen stieß ich darauf, dass es spezielle Kameras für 360° Aufnahmen gibt (das wusste ich auch schon vorher) aber diese gewisse Metainformationen in die Bilddatei schreiben, die dann von Facebook intepretiert werden und aus einem normalen Panorama ein interaktives Panorama machen. Ebenso passiert das auch bei iPhone-Panoramen oder bei Smartphones anderer Hersteller.
Aber wie bekommt man nun diese Informationen in die eigenen Panoramabilder, die nicht mit einer dieser Kameras gemacht wurden. Die Informationen hierzu sind momentan noch etwas dürftig, aber es scheint ein paar Wege zu geben. Einen, den ich gestestet habe und der Funktioniert werde ich hier erläutern, die anderen zwar nennen, aber dort kann ich nichts zur Erfolgsquote sagen.
Mein Workflow sieht wie folgt aus:
Ich erstelle wie bisher meine Panoramen mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera (teils unter zuhilfename eines Nodalpunktadapters) und importiere diese Bilder in Lightroom. Nun bearbeite ich entweder die Einzelbilder und jage Sie durch ein „externes“ Panoramaprogramm wie Autopano oder PTGui oder, wie seit neurem, lasse ich Lightroom das Panorama erstellen und bearbeite anschließend das erstellte DNG mit allen RAW-Vorteilen und verbessere zum Schluss nur noch Kleinigkeiten in Photoshop.
Nun habe ich ein riesiges plattes Panoramabild. Für Prints wunderbar, für Facebook so noch nicht zu gebrauchen. Also brauchen wir die passenden Meta-Informationen.
Folgendes habe ich im Internet herausgefunden:
Facebook benötigt zur 360° Darstellung einige Metadaten. Dazu gehört zum Einen die verwendete Kamera Update: Der verwendete Kameratyp scheint zur funktionstüchtigkeit der 360° Facebook Funktion irrelevant zu sein. Facebook schreibt dazu auf seiner Seite:

Die folgenden Kameras (Beispiele) fügen automatisch 360°-Metadaten hinzu:

  • RICOH THETA
  • ALLie von IC Real Tech
  • Giroptic 360cam
  • 360fly

Projektionstyp „Equirectangular“

Aber zu den Metadaten gehört nicht nur der Kameratyp sondern auch die Art der Projektion. Alle Panoramen werden in einer speziellen Projektionsart erstellt. Die für Facebook nötige Art nennt sich „Equirectangular“.

Ebenso wichtig für die korrekte Darstellung des Panoramas (auch wenn es mal nicht 360° x 180° ist) sind die Abmessungen des Panoramas.
So wie ich es bis jetzt erkennen konnte legt Facebook für 360° Panoramen ein Seitenverhätnis von 2:1 fest. Dies entspricht dem vollen Blickwinkel von 360° x 180°. Wenn man nun kein 360° x 180° Panorama gemacht hat, muss man nun ein wenig Rechnerei mit einfließen lassen um eine korrekte Darstellung bei Facebook zu erzielen. Hat man nur ein 180° Panorama gemacht, mit 90° vertikalen Blickwinkel ist die Rechnung ziemlich einfach: Das Seitenverhältnis bleibt erhalten, aber die Werte für die Metadaten ändern sich!
Folgendes Beispiel:
Ich habe ein 180° Panorama (horizontal) mit einem Blickwinkel von 90° (vertikal). Mein Panorama hat in Photoshop die Abmessungen 4000×2000 Pixel (CroppedWidth, CroppedHeight). Würde man auf ein komplettes Panorama erweitern wäre das Bild 8000×4000 Pixel groß (FullPanoWidth, FullPanoHeight).
Diese beiden Informationen sind die Grundvoraussetzung für die Metadaten. Zusätzlich muss nun in den Metadaten hinterlegt werden, dass es sich nicht um ein volles sondern nur um ein halbes Panorama handelt. Dazu gibt es Werte die beschreiben, wieviel zu einem vollem Panorama fehlt. Also müssen wir die Werte CroppedLeft und CroppedTop ermitteln. In diesem Beispiel ziemlich einfach: nämlich CroppedLeft: 2000px und CroppedTop: 1000px.
Das folgende Bild veranschaulicht, wie sich die Rechnung zusammensetzt:
XMP Metadaten Panorama

Aber wie bekommt man nun diese Metainformationen in die Bilder?

Der einzige funktionierende, mir bekannte Weg , den ich auch bestätigen kann ist das Programm EXIFTool. Dies im Zusammenspiel mit der grafischen Benutzeroberfläche EXIFTool GUI und einer kleinen Config-Datei (Punkt 2 auf der Seite – ExifToolGUI and the GPano workspace) ist ein relativ komfortabler Weg der allerdings Windows benötigt. (Hier gibt es Anleitung für den Mac) Es scheint noch andere Wege zu geben, die ich aber selber noch nicht getestet habe. Man kann sich z. B. einen zusätzlichen Reiter für Photoshop erstellen, über den man dann diese Metainformationen auslesen und eintragen kann.

Informationen hierzu habe ich auf folgender Seite gefunden:
Panotwins – How to add mandatory Photo Sphere meta data to an equirectangular image

Ebenso scheint es auch Webseiten zu geben, die die fehlenden Informationen hinzufügt. Diese findet Ihr z.B. unter http://virali.se/photo/sphere/ oder https://street-sphere.appspot.com/

Diese Methoden habe ich aber wie gesagt noch nicht ausprobiert.

Wenn Du alle XMP Metadaten richtig eingegeben und gespeichert hast, ist Dein Bild bereit für Facebbok. Wenn Du dort nun ein Bild mit den nötigen Metainformationen hochlädst, erkennt Facebook, dass es sich um ein Panorama handelt und wählt automatisch die richtige Darstellungsweise (Panorama zum ziehen oder bei einem Mobilgerät die Möglichkeit über den Lagesensor (Gyroskop) in dem Panorama herum zu schauen).

Hier auf meiner Facebook-Seite findest Du ein paar Beispiele. Werde doch Fan von meiner Seite und verpasse keine Bilder mehr von mir.

Myvatn-Panorama

Ostfjorde-Panorama

Nordlicht-Panorama in Sommarøy

Hier habe ich noch einige nützliche Links zusammengestellt, die mir bei der Recherche aufgefallen sind:
Eine Informationsseite von Google zu „Spherical-Metadata“: https://developers.google.com/streetview/spherical-metadata
Die Facebook-Hilfeseite zur 360°-Funktion: https://facebook360.fb.com/learn/

 

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Fotografieren lernen mit einer Festbrennweite

Aber beim Kauf einer Kamera ist doch meistens ein Zoomobjektiv dabei?!
Das ist korrekt. Es ist auch nicht verkehrt ein Zoomobjektiv zu benutzen. Aber warum sollst Du dann mit einer Festbrennweite fotografieren lernen?

 

Ganz einfach: Um Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren!
Genau wie beim Autofahren musst Du erst einmal gewisse Abläufe und Abhängigkeiten wie die von Blende, Zeit und Lichtempfindlichkeit verstehen und verinnerlichen. Kameras heutzutage übernehmen eine Menge Eistellungen automatisch und machen somit ein schnelles Knipsen möglich. Wenn Du jedoch ernsthaft fotografieren möchtest, kommst Du um einen gewissen Denkprozess beim fotografieren nicht drum rum. Um diesen Prozess zu verinnerlichen und zu beschleunigen musst Du üben, üben, üben. Erst dann kannst du das wahre Potenzial deiner Kamera nutzen, denn es macht immer noch der Fotograf das Foto und nicht die Kamera.

Aber warum dann eine Festbrennweite?
Eine Festbrennweite lässt Dich mehr über dein Motiv nachdenken. Man wählt bewusst einen bestimmten Ausschnitt, positioniert sich richtig und stellt dann die Kamera ein. Im besten Fall nutzt Du noch den manuellen Fokus und konzentrierst dich ganz bewusst auf das Motiv. Wie noch zu analogen Zeiten. Klar kannst Du 500 Fotos machen, alle mit Automatik und mit einem Zoomobjektiv bestimmte Bildausschnitte wählen und nachher am Computer das beste raussuchen. Aber mal ehrlich – wer macht das konsequent? Entweder fehlt später die Zeit oder man kann sich doch nicht entscheiden. Mal ganz abgesehen davon, was an Speicherplatz verbraucht wird. Klar mache auch ich schonmal von dieser Bequemlichkeit Gebrauch, aber wenn ich hochwertige Landschaftsaufnahmen mache, nehme ich mir die nötige Zeit das Bild genau zu „komponieren“.

Ein kleiner Exkurs:
In meinen Anfängen der Fotografie war ich noch Analog unterwegs. Mit einer Minolta SRT 101 und verschiedenen Objektiven. Darunter auch dem Klassiker 50mm Festbrennweite. Ich war der Fotograf unserer Schülerzeitung und ich hatte eine 24er oder 36er Schwarz-Weiß-Film in meiner Kamera, da die Zeitung auch nur schwarz-weiß produziert wurde und in der Schule ein Fotolabor war, in dem wir schwarz-weiß Filme selber entwickeln konnten. Es hat also richtig Zeit gekostet, bis man ein Foto in den Händen hielt. Um so wichtiger war es, dass das Foto auch was wird. Blende und Zeit mussten von Hand eingestellt werden, ebenso wie der Fokus. Nur die ISO-Zahl war mit dem Film schon vorgegeben. Wenn ich also einen Auftrag hatte, etwas zu fotografieren, habe ich mir vorher die Location angeschaut und durch den Sucher schon mal eingegrenzt in welchem Bereich der Einstellungen ich mich bewegen werde und einen gesunden Mittelwert in der Kamera „voreingestellt“. Dann beim Fotografieren ging es mal 2 Blenden nach oben oder unten und dementsprechend die Zeit. Daher ist es in meinen Augen unerlässlich, dass Du weißt was Deine Kamera bei welcher Einstellung macht. Das Tolle an der digitalen Fotografie ist, dass man das Ergebnis direkt sehen kann und nicht wie damals ein paar Tage auf die Entwicklung warten musste und hoffte, dass es was geworden ist.

Daher macht es Sinn, dass Du mal deine Kamera nimmst, in den manuellen Modus schaltest und ausprobierst was passiert wenn Du an welchem Rad drehst. Natürlich nicht alle gleichzeitig, sondern eines nach dem anderen und danach mal in Abhängigkeit z.B. Blende und Zeit aufeinander abstimmst. Wenn Du nach einer Zeit abschätzen kannst, wieviel Schärfentiefe Dein Objektiv bei welcher Einstellung liefert, kannst Du, wenn Du ein bestimmtes Motiv und einen Bildaufbau im Kopf hast, die Blende z. B. grob voreinstellen (natürlich mit der Option ein wenig zu variieren) und dann auf die Belichtingszeit schauen. Passt diese nicht zu deiner Vorstellung vom Motiv, kannst Du z. B. den ISO-Wert anpassen und so weiter. So tastest Du dich immer weiter ran.

Wenn Du das Ganze bewusst mit einer Festbrennweite kombinierst wirst Du die Basics der Fotografie bald verinnerlichen und kannst dann in die „Komfortzone“ zurückkehren. Bei einem Zoomobjektiv (gerade bei den mitgelieferten) ist es oft so, dass diese keine durchgängige Lichtstärke besitzen und Du höllisch aufpassen musst, was gerade mit Deiner Blende passiert, bzw. warum die Belichtungszeit plötzlich so lang wird. Wenn Du Dir aber den Abhängigkeiten bewusst bist, fällt es Dir einfacher entgegenzuwirken und das „Problem“ unkompliziert zu lösen!

Allen technischen Tipps zum Trotz: Die Hauptsache beim fotografieren ist jedoch, dass Du Spaß an dem hast was Du tust! Wenn Du total unglücklich mit meinen Tipps bist und Dir plötzlich gar nichts mehr gelingt, mach weiter wie bisher, aber früher oder später kommst Du wieder an den Punkt und dann wirst Du Dich an diesen Artikel erinnern und es erneut ausprobieren. Das Basisverständnis ist für hochwertige Fotos ist in meinen Augen unerlässlich.

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Blende, Belichtungzeit und ISO – was sind diese Werte und was kannst Du damit machen.

Fangen wir mit der Blende an.

Jedes Objektiv hat einen bestimmten Blendenbereich. Dieser wird mit dem Wert „f“ angegeben. Auf Zoomobjektiven findest Du dann Angaben wie z.B. f/3.5-5.6 oder 1:3.5-5.6. Dies bedeutet nicht, dass das Objektiv nur Blendenwerte zwischen 3.5 und 5.6 beherrscht. Dies gibt lediglich die kleinste mögliche Blendenöffnung an. Die zwei Werte entstehen dadurch, dass das Zoombjektiv bei kleinster Brennweite die maximale Blendenöffnung f/3.5 erlaubt und bei maximaler Brennweite lediglich den Wert f/5.6. Es gibt Objektive mit durchgängiger maximaler Blendenöffnung, diese kosten dann aber oft auch eine Menge Geld.
In den Herstellerangaben des Objektivs findet sich dann der Wert für die kleinste Blendenöffnung. Dieser liegt meistens bei f/22.

 

Aber was sagen Dir diese Werte. Dazu musst Du wissen, dass der kleinste Wert, also z.B. f/2.8 nicht die kleinste Öffnung im Objektiv bedeutet, sondern die größte! Das heißt je kleiner der Wert, desto größer die Öffnung, desto mehr Licht kann bei gleicher Zeit durch das Objektiv auf den Sensor fallen. Aber was ändert sich noch? Durch die Blendenöffnung kannst Du den Schärfebereich in deinem Motiv bestimmen. Bei einer großen Blendenöffnung hast Du eine geringe Schärfentiefe, also einen kleinen, scharfen Bereich. Der Vorder- oder der Hintergrund verschwimmt.
Bei einer kleinen Blendenöffnung, also einem hohen Wert, wie z. B. f/18 vergrößert sich der Bereich der Schärfentiefe und Du kannst nahezu den kompletten Bildausschnitt scharf abbilden. Ich möchte nicht zu sehr auf die physikalischen Sachen eingehen. Wenn Du es aber so genau wissen willst, dann findest Du bei Wikipedia einen sehr theoretischen/technischen Artikel dazu.
Als Fazit können wir zusammenfassen, dass die Blendenöffnung festlegt, wie viel Licht durch das Objektiv fällt, und Du kannst  darüber den Bereich der Schärfentiefe beeinflussen. Da der Blendenbereich eines Objektives nicht veränderbar ist, solltest Du Dir vor dem Kauf eines Objektives darüber im klaren sein, was Du möchtest – sonst kaufst Du nachher zweimal.

 

Um dies zu verdeutlichen habe ich Dir hier eine kleine Tabelle gebaut, in der man ablesen kann, wie sich die Blende auf die Zeit auswirkt (bei gleichbleibendem Lichtverhältnis)

1/4000 sekf/1.0
1/2000 sekf/1.4
1/1000 sekf/2.0
1/500 sekf/2.8
1/250 sekf/4.0
1/125 sekf/5.6
1/60 sekf/8.0
1/30 sekf/11
1/15 sekf/16
1/8 sekf/22
1/4 sekf/32
1/2 sek
1 sek

Du siehst: bei jedem Blendenschritt, halbiert sich der Lichteinfall, verdoppelt sich also die Belichtungszeit – womit wir ausch schon zum nächsten Punkt kommen.

Die Belichtungszeit

Die Belichtungszeit gibt an, wie lange auf den Sensor belichtet wird. Aber was sind die Auswirkungen? Je kürzer die Belichtungszeit, desto geringer ist die Chance das Bild zu verwackeln. Außerdem wirken Objekte auf kurz belichteten Bildern wie eingefroren. Lange Belichtungszeiten hingegen lassen bewegte Objekte verschwimmen. Du solltest Dir also bewusst machen, was Du für eine Bildwirkung erzielen möchtest! Die Belichtungszeit wird natürlich durch das vorhandene Licht bestimmt und durch die gewählte Blendenöffnung.

ISO 100 | 1/400s | f/4.2

ISO 100 | 1s | f/29

ISO
Aber was tust Du, wenn Du im Dunkeln eine kurze Belichtungszeit erreichen möchtest ohne auf die Schärfentiefe zu verzichten? Du erhöhst die Lichtempfindlichkeit der Kamera, den ISO-Wert. Moderne Kameras haben eine solch hohe Lichtempfindlichkeit die höher als die des menschlichen Auges ist. Musste man früher noch darauf achten keinen zu hohen ISO-Wert zu wählen, da die Bilder sonst total verrauscht waren, dass diese nur eingeschränkt nutzbar waren erlauben moderne Kameras hingegen Werte, bei denen noch rauscharme Bilder entstehen können die so hoch sind, „dass ein Streichholz reicht einen Raum auszuleuchten.“ – sinnbildlich gesprochen.

 

Wenn Du diese Abhängigkeiten verinnerlicht hast, werden Dir Fotos in schwierigen Situationen leichter von der Hand gehen. Denn wenn Du weißt was Du tust, weißt Du auch, was Du tun kannst, wenn etwas nicht „funktioniert“.

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Landschaftsfotografie – Kameraeinstellungen

Welche Kameraeinstellung nutze ich für Landschaftsfotos?

Dazu möchte ich kurz die einzelnen Modi der Kamera erläutern. Bei den meisten Kameras kann man zwischen den Modi M, A, S, P und Automatik wählen. Dann gibt es noch diverse Kameraherstellerabhängige Programme, wie z.B. Effects, Makro, Nacht, etc. Da sind der Kreativität der Hersteller keine Grenzen gesetzt.

 

Wenn man halbwegs ernsthaft mit der Kamera unterwegs ist, interessieren eigentlich nur die vier Programme M, A, S und P.
Aber was bedeuten diese Programme. Diese hier mal kurz erläutert.

  • M: Manueller Modus. Blende und Zeit müssen manuell aufeinander abgestimmt werden.
  • A: Zeitautomatik. Der Fotograf muss die Blende einstellen und die Zeit wird automatisch errechnet.
  • S: Blendenautomatik. Der Fotograf stellt eine gewünschte Belichtungszeit ein und die Kamera errechnet die benötigte Blendenöffnung.
  • P: Programmautomatik. Zeit und Blende werden von der Kamera eingestellt.

 

Ich nutze für 85% meiner Alltagsaufnahmen den A-Modus der Kamera, also die Zeitautomatik. Ich gebe der Kamera die Blende vor und die Zeit wird errechnet.  Mit diesem Programm kann ich selbst bestimmen, wie groß meine Schärfentiefe ist. Dies ist für mich essentiell bei meiner Motivwahl. Die Zeit spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Außerdem kann man der Zeit wiederrum mit einem höheren ISO-Wert entgegen wirken. Mit neueren Kameras kann man auch ruhigeren Gewissen mal die ISO-Automatik der Kamera mit einem vordefinierten ISO-Bereich arbeiten lassen. Somit ist man noch flexibler bei der Wahl der Blende auch in dunkleren Umgebungen. Und sollte es aufgrund meiner gewünschten Wahl der Blende, ISO und die damit verbundenen Belichtungszeit mal zu lang werden, kommt die Kamera auf ein Stativ.

 

Aber wann wird es Zeit für ein Stativ?
Es gibt eine gute Faustregel, die abgesehen von den Vorzügen einer Bildstabilisierung, immer noch Bestand hat.

 

„Brennweite gleich maximale Belichtungszeit“

 

Betrachte Deine gewählte Brennweite und Du nimm diese als maximale Belichtungszeit bei Freihandaufnahmen. Fotografiert man also mit 50mm, sollte die gewählte Belichtungszeit nicht länger als 1/50 Sekunde betragen. Bei 300mm Brennweite sollte man eine 1/300 Sekunde nicht unterschreiten. Und bei weitwinkligen 15 mm kann es auch schon mal 1/15 Sekunde sein. Mit dieser Grundregel, die natürlich keine verbindliche Formel ist, bin ich bisher sehr gut gefahren. Natürlich kennt man mit der Zeit auch seine persönlichen Grenzen und seine ruhige Hand und kann diese Werte ein wenig weiter ausreizen. Auch mit technischen Hilfsmitteln lässt sich diese Richlinie „erweitern“.

 

Dennoch, ein Stativ sollte für ein hochwertiges Landschaftsfoto pflicht sein!

 

Es gibt einen weiteren Spruch, der gerade bei Landschaftsfotos eine solide Ausgangsposition bietet:

 

„Die Sonne lacht, Blende acht.“

 

So lächerlich das klingt, aber für normale Landschaftsfotos ist das ein guter Ausgangswert. Ich will nicht zu sehr in die Tiefe einsteigen, aber bei Blende 8 und einem Motiv in leichter Entfernung wird man aufgrund der „hyperfokalen Distanz“ genügend Schärfe im Bild haben um eine Landschaft ordentlich azubilden. Mal ganz abgesehen davon, dass die Objektive erst in einem bestimmten Blendenwertbereich ihre optimale Schärfe aufweisen.

Möchtest Du also ein „normales“ Landschaftsfoto machen solltest Du Deine Kamera wie folgt einstellen:

  • ISO: Der ISO Wert sollte nicht zu hoch gewählt werden um ein rauschfreies Bild zu bekommen. Bei mir meistens zwischen ISO 100 und 400.
  • Blende: Der Blendenwert sollte sich im Bereich 8-13 befinden. Damit wirst Du bei weitläufiger Landschaft genug Tiefenschärfe haben um alles sauber abzubilden.
  • Zeit: Die Zeit ergibt sich aus den beiden vorher gesetzten Werten, sollte aber mit der oben genannten Faustregel vereinbar sein. Im Idealfall ist die Kamera ja sowieso auf einem Stativ und der Wert wird im diesem Fall irrelevant.

Natürlich kann man diese Einstellungen nicht blind übernehmen, aber sie dürften einen guten Anhaltspunkt geben.

 

Hast Du Fragen zu den Einstellungen? Schreib mir einfach einen Kommentar.

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Landschaftsfotografie – Die Grundlagen

Wie mache ich gute Landschaftsfotos.

Landschaftsfotos sind grundsätzlich ja erst mal  Fotos von Landschaften. Jeder kann also Landschaftsfotos machen. Aber wie machst Du ein Landschaftsfoto interessant oder sogar außergewöhnlich. In diesem Artikel zeige ich Dir wie!

Es gibt ein paar Tipps, die ich Dir geben kann, die Deine Fotos interessanter machen. Natürlich ist es oft geschmackssache, aber wenn man sich z.B. bei 500px die Top Landschaftsfotos anschaut, haben diese meist einige Gemeinsamkeiten.

Viele Dinge wie z.B. das Wetter oder das Licht lassen sich nicht beeinflussen. Da hilft einem nur der Faktor Zeit, also entweder warten bis das Szenario so ist, wie man es sich wünscht, oder man muss sogar an einem anderen Tag noch mal wiederkommen um DAS Foto zu machen, welches man sich vielleicht vorstellt. Dies mache in seltenen Fällen mal im Urlaub oder quasi vor der Haustüre aber mein Momentane Arbeits-/Lebenssituation lässt dies meistens nicht zu.

Also was kannst Du machen um mein Foto interessanter zu machen.

1. Die Perspektive

Eine besondere Perspektive kann dem Bild einen ganz anderen Charakter geben. Bilder vom Sonnenuntergang am Strand kennt jeder. Das Standardbild aus der Ottonormalperspektive aus durchschnittlich 1,70 m Höhe ist sicherlich okay, aber langweilig. Warum nicht also mal knapp über den Sand oder das Wasser gehen und von dort aus ein Foto machen. Schon hat man etwas, was 85% der anderen nicht hat. Und vielleicht liegt gerade dort noch eine Muschel, ein Stein oder eine Schaumkrone?! Kommen wir zu Merkmal Nummer 2.

2. Der Vordergrund

Ein Vordergrund gibt dem Bild halt und Spannung und einen Ausgleich zum sonst vielleicht langweiligen Horizont oder der Landschaft. Dies kann z.B. hohes Gras, ein Stein im Wasser, oder auch ein größeres Element wie z.B. eine Fischerhütte, ein Leuchtturm oder eie alte Mole sein. Deswegen muss man manchmal seinen Standpunkt verlassen und mal ein paar Meter hin und her gehen und die Augen offen halten. In 90% der Fälle lässt sich was passendes finden. Wenn man nun etwas interessantes entdeckt hat, muss man es noch im Bild unterkriegen. Damit kommen wir zum dritten Merkmal.

Eine Auswahl meiner Landschaftsfotos

Diese Bilder entstanden in Norwegen und auf Norderney.

3. Die Brennweite

Viele Landschaftsaufnahmen leben von einer kleinen Brennweite, also einem großem Blickwinkel. An meiner alten Nikon D300 mit einem Cropfaktor von 1,5 habe ich viele Jahre lang mein Sigma 10-20mm für Landschaftsaufnahmen genutzt. Dies entspricht also einer Brennweite von 15-35 mm an einer Vollformatkamera. Nach dem Kauf meiner Nikon D750 und dem damit verbundenen Umstieg auf Vollformat konnte ich dieses Objektiv nicht mehr benutzen. Mittlerweile besitze ich ein Nikkor 16-35mm f/4. Mit dieser Kombination konnte ich bisher noch keine Erfahrungen sammeln. Aber im Laufe des Jahres werden bestimmt die ersten Landschaftsfotos mit dieser Kombi entstehen und entweder bei 500px, Facebook oder hier auf der Seite veröffentlicht werden. Der große Vorteil einer kleinen Brennweite ist zweifelsohne die Möglichkeit ein Riesen Blickwinkel auf einem Foto abdecken zu können. Somit kann man trotz platzierter Elemente im Vordergrund noch eine Menge Hintergrund mit einbeziehen. Dies ist wiederum auch die Schattenseite. Denn wen man viel abbildet muss man auch viel „komponieren“. Manchmal hilft es dann doch den Blickwinkel etwas einzugrenzen. Möchte man nun trotz aller Vorkehrungen dem Foto noch das i-Tüpfelchen aufsetzen kommt man um Punkt 4 bzw. 5 nicht herum.

4. Filter

Mit verschiedenen Filtern lässt sich noch mehr aus Landschaftsfotos herausholen. Es gibt unzählige Filter für jegliche Situationen, die teilweise noch aus der Zeit der analogen Fotografie stammen. Viele dieser „Effekte“ lassen sich heute aber auch digital im post-processing (der Bildbearbeitung) reproduzieren. Einige aber auch nicht, so z.B. der Polfilter (Polarisationsfilter). Ein Polfilter lässt Himmel blauer erscheinen oder minimiert Reflexionen, jedoch abhängig vom Winkel zur Sonne. Ein Polfilter gehört bei mir also zur elementaren Grundausstattung der Landschaftsfotografie.
Ein weiterer Filter, der zumindest teilweise digital ersetzt werden kann ist ein Grauverlaufsfilter. Dieser besitzt, wie der Name schon sagt, einen Verlauf im graubereich. Hier gibt es verschiedene Verlaufsarten und Stärken die je nach Motiv und Helligkeit (oder des gewünschten Effekts) variiert werden können. Diese gibt es z.B. von Lee Filters, Cokin bzw. Formatt/Hitech.

Diese Abbildungen zeigen die gängigsten Verlaufsfilter

0.3 Soft Gradient

0.6 Soft Gradient

0.9 Soft Gradient

0.3 Hard Gradient

0.6 Hard Gradient

0.9 Hard Gradient

Das Motiv aufgenommen ohne jegliche Filter.

Das Motiv aufgenommen mit Grauverlaufsfilter.

Das bearbeitete Endergebnis.

Es gibt weitere Formen der Verlaufsfilter wie z.B. sogenannte Reverse Gradients. Davon nutze ich auch einen. Dieser bietet nämlich nicht nur einen Verlauf in eine Richtung, sondern in zwei. Damit lassen sich z.B. sehr gut Sonnenuntergänge bei nahezu keiner Bewölkung bewältigen. Dort liegt der dunkelste Punkt im unteren Drittel und es gibt einen kurzen Verlauf nach unten und einen größeren nach oben.

Ein Reverse-Verlaufsfilter

Dann gibt es noch einen einfachen Graufilter. Dieser scheint auf den ersten Blick am wenigsten Sinn zu machen, da er nichts anderes tut, als das Bild in einer gewissen Stärke abzudunkeln. Doch genau hier liegt die Stärke des Filters. Aufgrund des eigentlichen zu dunklen Bildes verlängert man die Belichtungszeit um die Abdunklung wieder auszugleichen. Und je länger die Belichtung wird, umso weicher wird z.B. sich bewegendes Wasser oder vorbeiziehende Wolken. Dies ist ein Effekt, der sich nicht bei der Bildbearbeitung erzielen lässt und somit einen Graufilter unerlässlich macht.
Somit kommen wir zu Punkt Nummer 5 in der Landschaftsfotografie. Das was in keiner Fotoausrüstung fehlen sollte.

5. Das Stativ

Das Stativ ist das Werkzeug eines Landschaftsfotografen. Niemand möchte verwackelte Bilder. Gerade beim Einsatz von Filtern und Belichtungszeiten von 30 Sekunden und mehr schießt keiner mehr aus der Hand. Ganz abgesehen davon, das man mit Hilfe eines ordentlichen Stativs die unbequemsten Perspektiven für lange Zeit halten (lassen) kann. Man kann also ganz in Ruhe seine perfekte Position suchen und sich dann um alle Einstellungen an der Kamera kümmern. Belichtungsreihen machen, die Steckfilter justieren oder auch wechseln ohne seinen Bildausschnitt zu verändern. Helfen kann an dieser Stelle noch ein Fernauslöser um weitere Verwackler auszuschließen.

ergebnis

Punkt 6 lasse ich bewusst außen vor, möchte ihn aber gerne erläutern.

 

6. Das Objektiv

Braucht es für die Landschaftsfotografie teure Spezialobjektive die besonders lichtstark sind? Ich finde: nein!
Bei Landschaftsfotos greife ich selten auf die komplette Lichtstärke eines Objektives zurück. Wenn man weite Landschaften fotografieren möchte, möchte man im Normalfall den Vorder- sowie den Hintergrund scharf abgelichtet haben. Dafür muss man sowieso abblenden und die größtmögliche Blendenöffnung wird überflüssig. Ausnahmen bilden hier wiederum z.B. Nachtaufnahmen mit Sternenhimmel oder auch die Polarlichtfotografie. Einzig und alleine die Qualität der Linsen und die damit verbundene Abbildungsleistung können hier noch ihre Stärke ausspielen. Diese ist natürlich nicht zu unterschätzen, aber nicht die Ausrüstung macht das Bild, sondern der Fotograf. Und man kann die schönsten Landschaftsfotos mit nahezu jeder Kamera machen.

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Lightroom Grundlagen | Teil 3 – Importeinstellungen

Nachdem ich im ersten und zweiten Teil bereits darüber geschrieben habe, wo und wie ich meine Daten speicher, möchte ich Euch in diesem Artikel nun zeigen wie ich meine Bilder imoprtiere.

Um seinen Arbeitsalltag zu erleichtern sollte man auf gewisse Dinge beim Import von Bildern in Lightroom achten. Ich persönlich nutze ein Preset, welches ich mir in Lightroom erstellt habe als „Standard-Import Preset“ um alle meine Bilder auf einem einheitlichen Ausgangspunkt zu haben. Wichtig ist mir hierbei die „Neutralität“ der Bilder. Wenn man also merkt, dass man bei jedem erst einmal einige Regler in eine „Standardposition“ bringt kann es nützlich sein ein Preset dafür anzulegen und dieses eventuell sogar direkt beim Import anzuwenden.

Ich habe dafür ein recht minimalistisches Preset in Gebrauch welches im Grunde dafür sorgt, dass das RAW aus der Kamera so neutral wie möglich „vorbereitet“ ist. Alle Regler stehen auf Null, der Weißabgleich wird aus der Kamera übernommen, etc.

 

Allerdings habe ich zwei für mich entscheidende Änderungen am Lightroom Standard vorgenommen.

 

  1. Ich wende auf meine Bilder generell die Objektivkorrektur mit passendem Profil an und entferne die chromatischen Abberationen und, der in meinen Augen noch wichtigere Punkt.
  2. Ich nutze unter „Kamerakalibrierung“ nicht das Profil „Adobe Standard“ sondern das Profil „Camera Neutral“. Dies bietet in meinen Augen eine größere Homogenität und Neutralität. Wenn ich satte Farben möchte, dann drehe ich selber an den Reglern. Solltet Ihr für den ein oder anderen Fall verschiedene Voreinstellungen brauchen, so kann man natürlich mehrere Presets abspeichern und dann jeweils beim Import anwenden. z.B. einen für Portraitaufnahmen und einen für Landschaftsaufnahmen.

 

Wenn man nun auch noch mit Metadaten arbeitet, bietet es sich auch hier an einen Standardsatz zu erstellen und diesen beim Import anzuwenden. So hat man keine Last dies nachher nachzupflegen.

Hat man nun alle Einstellungen vorgenommen, kann man nun am Ende dieser ganzen Spalte mit gedrückter ALT-Taste den Punkt „Zurücksetzen“ in „Standard festlegen“ ändern und somit seine Einstellungen als neuen Standard festlegen. Danach erscheint der folgende Dialog:

Will man nun diesen Standard verwenden kann man ab sofort bei schon importierten Bildern aud „Zurücksetzen“ klicken. Bei neu importierten Bildern werden diese Einstellungen ab sofort als Standard angewendet.

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Lightroom Grundlagen | Teil 2 – Ordnerstruktur

Lightroom Ordnerstruktur und daraus resultierender Import (Mein Wokflow)

Nachdem ich im ersten Teil bereits darüber geschrieben habe, wo drauf ich meine Daten Speicher, möchte ich Euch in diesem Artikel nun zeigen WIE ich meine Daten ablege.

Hier hat jeder sicherlich seinen eigenen Weg, aber ich habe mit meinem die Erfahrung gemacht, die beste Kontrolle über meine Dateien zu haben und mich somit zur Not auch Programmunabhängig zurecht finden kann.

Zunächst einmal lege ich alle meine Dateien in einem Ordner ab, der sich auf dem ausgewählten Speichermedium befindet. Warum? Ich könnte doch auch einfach mehrere Ordner auf der Festplatte anlegen?
Richtig, aber wenn Ihr wie ich mit Lightroom arbeitet, hat dies einen ganz einfachen Hintergrund. Nicht nur, dass ich meine Katalogbackups mit auf diesem Volume sicher und somit einen weiteren Ordner auf der Festplatte habe. Nein, sollte euch mal eine Festplatte kaputt gehen und Ihr müsst kurzfristig mit Eurem Backup arbeiten und warten bis eine Ersatzplatte da ist, das Volume aber anders heißt als Eure Festplatte, müsstet Ihr jeden einzelnen Ordner in Lightroom neu zuweisen. Durch den pbergeordneten Ordner kann ich dies mit einem Klick erledigen und schnell weiterarbeiten.

Aber schauen wir uns meine Ordnerstruktur mal etwas genauer an.

Mein Oberster Ordner heißt bei mir „Digitale_Bilder“ das klingt logisch.

Meine Unterordner lege ich je nach Ereignis an. Damit ich alles schnell wieder finde, nutze ich Namen, die mir persönlich etwas sagen, so dass ich das Eriegnis auch schnell wieder zuordnen kann. Vorangestellt packe ich aber noch das Datum mit in den Ordnernamen. Dies hat den einfachen Grund, dass ich somit wieder meine Daten chronologisch geordnet habe und nicht auf Metadaten oder Programmstrukturen angewiesen bin. Damit aber nun nicht alles nach Tagen sondern nach Jahr, Monat und Tag sortiert wird, lautet der erste Teil wie folgt: YYYY_MM_DD_, was so viel heißt wie Jahr, Monat, Tag. Ein Beispiel wäre also 2015_11_24_. Danach folgt der selbstgewählte Erignisname. Vielleicht also so etwas wie „Sonnenuntergang_Feld“. Der komplette Ordnername wäre also „2015_11_24_Sonnenuntergang_Feld“. Wenn nun davon viele untereinander hat kann man seine Ordner ganz einfach nach Namen sortieren und hat trotzdem eine chronologische Reihenfolge.

Aber was mache ich, wenn ich z.B. in den Urlaub fahre und dann über mehrere Tage Bilder mache. Dann lasse ich einfach den Tag im Ordnernamen weg und erstelle dann in Unterordnern die Tage. Oder man nutzt fortlaufende Dateinummerierungen in der Kamera, dann kann man natürlich auch alle in einem Ordner lassen. Wobei ich diese gerne über Ordner unterscheide um einen schnellen Zugriff auf einzelne Eriegnisse zu haben.
Ich fahre also um Juni in den Urlaub nach Norderney und bin dort 5 Tage. Dann könnte meine Ordnerstruktur folgendermaßen aussehen:

  • 2015_06_Norderney
    • 2015_06_21_Tag1
    • 2015_06_22_Tag2
    • 2015_06_23_Ausflug_Robbenbank
    • usw.

Ich finde dies eine gute Lösung mit vielen Dateien umzugehen und trotzdem den Überblick zu behalten. Sollte ich nämlich mal nicht auf meinen Lightroom-Katalog zugreifen können finde ich mich schnell zurecht und kann einzelne Dateien auffinden. Und da ich in den Katalogeinstellungen meine Entwicklungseinstellungen in einer XMP-Datei speichere, kann ich auch einzelne RAW-Daten samt Eintwicklungseinstellungen weitergeben oder mitnehmen.

Diese Ordnerstruktur lege ich übrigens nicht über Lightroom an, sondern (da ich am Mac arbeite) im Finder (sonst wäre es der Windows-Explorer) an. Wenn ich das Lightroom nicht machen lasse, wie importiere ich dann die Dateien?
Ganz einfach. Ich kopiere alle Bilder von der Speicherkarte an den jeweiligen Ort und ziehe diesen Ordner dann auf das Lightroom Symbol. Alternativ kann man auch in Lightroom die Option importieren benutzen. Was jetzt an dieser Stelle ganz wichtig ist!!! Die Dateien sollen hinzugefügt werden. NICHT kopiert oder verschoben. Dies bewirkt, dass ich meine Ordnerstruktur behalten kann! Im Lightroom Katalog finde ich dann in der Bibliotheksansicht auch meine Ordnerstruktur wieder und kann, da ich die Struktur ja kenne, mich schnell zurecht finden.

Importoptionen

Beim Import meiner Bilder wende ich im Normalfall ein vorher erstelltes Preset an, welches mir ein paar Standardeinstellungen abnimmt. Ich wende z.B. die Profilkorrektur auf jedes Bild an, das Entfernen der chromatischen Abberation und auch ein Kameraprofil, nämlich ein neutrales. Somit habe ich zur Entwicklung meiner Bilder eine konsistente Ausgangsbasis und kann mich direkt auf Belichtung, Weißabgleich und alle anderen Dinge stürzen.

Wer mit Metadaten arbeiten will oder muss, der kann auch beim Import Standardeinstellungen auf den Import anwenden lassen, sodass Copyright- und Kontakt-Informationen auf die Bilder angewendet werden.

Auf diese Einstellungen gehe ich im nächsten Teil meiner Lightroom-Tutorials ein.

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Lightroom Grundlagen | Teil 1 – Richtige Katalogeinstellungen

Wer Lightroom von Anfang richtig einstellt hat auch Freude am Arbeiten und kann die beste Geschwindigkeit aus seinem System herausholen. Moment, die Geschwindigkeit wird doch durch den Prozessor und den Arbeitsspeicher bestimmt. Das ist korrekt, dennoch kann man mit der richtigen Wahl des Speicherortes von Katalo, Thumbnails und Originaldaten einen sehr guten und skalierbaren Workflow einrichten. Im folgenden Artikel erfährst Du wie!

Wenn Du wie ich einen Computer mit eingebauter SSD verwendest ist der Speicherplatz meist begrenzt. Wenn man also eine große Bildersammlung hat die aufgrund der großen RAW-Daten gerne mal die Terabyte Marke sprengt ist es nicht mehr möglich alles auf der verbauten Festplatte zu speicher. Wie in meinem Artikel über die Speichermedien bereits erwähnt nutze ich also zum Speichern meiner Datenbestände ein RAID aus zwei Festplatten die über FireWire800 mit meinem Mac verbunden ist.

Wie sieht nun also ein solches Szenario aus? Bei mir folgendermaßen:
Ich habe meinen Lightroom Katalog un die Vorschauen auf meiner internen SSD abgespeichert. Damit garantiere ich ein schnelles Öffnen von Lightroom und eine schnelle Darstellung der verwendeten Thumbnails. Meine ersten Schritte in Lightroom, wie öffnen, Bilder suchen bewerten, taggen oder Filtern nutzen also ausschließlich den Speed der SSD. Erst wenn es ans Eingemachte geht, ich also ein Bild zum Bearbeiten öffne, wird auf den langsameren Festplattenspeicher zugegriffen. Dort wird aber dann gezielt ein Bild geladen und dies geschieht in einer absolut akzeptablen Geschwindigkeit.

Diesen Workflow kann man aber noch weiter optimieren.
Wenn Ihr vom Fotografieren zurück kommt und die neuen Bilder sichern wollt, tut dies ruhig komplett auf der SSD. Nutzt dafür einen temporären Ordner, in den Ihr Eure Bilder von der Speicherkarte kopiert und importiert die Bilder von diesem Ort in Lightroom. Macht die ersten Sichtungen, löscht, bewertet oder wendet erste Entwicklungseinstellungen an. Wenn Ihr meint den Ordner so weit zu haben, dass er ins – nennen wir es „Archiv wandern kann. Verschiebt Ihr ihn auf das externe Laufwerk. Da die Vorschauen und Einstellungen ja erhalten bleiben, könnt Ihr immer noch schnell durch die Bilder klicken, müsst jedoch beim Bearbeiten des Originals wieder leicht langsamere Zugriffszeiten in Kauf nehmen.

Wichtig: Stellt ein, dass die Metadaten immer in einer Datei gespeichert werden. So habt Ihr neben Eurer RAW-Datei immer eine zusätzliche XMP-Datei. Diese beinhaltet alle Entwicklungseinstellungen. So könnt Ihr Eure Bilder auch weitergeben mitsamt Eurer Entwicklung. Oder aber auch archivieren. Diese Metadaten können auch wieder in Lightroom eingelesen werden, sodass Ihr Eure gemachten Einstellungen gesichert habt auch wenn der Lightroom Katalog einmal flöten geht.

So handhabe ich es auf jeden Fall. Wichtig ist jedoch, die richtigen Einstellungen bereits von Anfang an vorzunehmen.

Anhand der Screenshots zeige ich Euch meine Einstellungen:

TIPP: Wenn Ihr Eure Bilder in einen Ordner packt, könnt ihr diesesn später einfacher zu einem anderen Speicherort umziehen. Wenn man Lightroom den Speicherort des Ordners neu zuweist, werden alle unterverzeichnisse auch neu eingelesen. Hat man die Ordner jedoch auf oberster Ebene auf der Festplatte,
muss jeder einzelne Ordner neu verknüpft werden.

In den Lightroom Voreinstellungen könnt Ihr auswählen, welcher Katalog geöffnet werden soll. Man kann also auch mit mehreren Katalogen arbeiten. Da ich nur mit einem Katalog arbeite, möchte ich, dass der zuletzt verwendete geöffnet wird.

Eine weitere wichtige Einstellung um den Workflow zu beschleunigen ist die „Camera Raw Cache-Einstellung“. Der Cache sollte sich bestenfalls auf der schnellen SSD Platte befinden um einen schnellen Zugriff zu gewährleisten. Ebenso sollte er groß genug sein, mit Euren „aktiven“ Entwicklungen umzugehen.

Die Katalogeinstellungen geben einen Überblick über Speicherort, Größe, Erstellungsdatum etc.

In den Katalogeinstellungen kann man unter dem Reiter „Dateihandhabung“ die Vorschuabildgröße angeben. Diese setze ich immer auf die verwendete Bildschirmauflösung, um eine schnelle Vollbildvorschau zu ermöglichen.

Im dritten Reiter, den Metadaten, gibt es ein Häkchen, das je nach Workflow interessant ist. „Metadaten automatisch in XMP speichern“. Dies kann von Vorteil sein, wenn man seine Entwicklungseinstellungen samt RAW-Daten weitergibt. Die XMP-Datei beinhaltet alle Informationen die zur Entwicklung des Bildes von Nöten sind.

Im zweiten Teil zeige ich Euch anhand des Imporst der Bilder in Lightroom meine Ordnerstruktur, sowie das Anwenden von sinnvollen Standard-Einstellungen.

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